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<pre>Nach dem Gesetz der (Frankfurter) Serie sollte das gelingen. Die Eintracht hat seit dem Spieltag immer abwechselnd verloren und gewonnen. Da es am vergangenen Spieltag einen 2:1-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart gab, sollte nun wieder eine Niederlage folgen.  <p> Der Sonnabendabend hält eine besonders interessante Partie bereit. Aufsteiger Ingolstadt hat im Audi-Sportpark Hertha BSC zu Gast. Die Hauptstädter sind eine der wenigen Mannschaften, die die Schanzer noch aus gemeinsamen Zweitliga-Zeiten kennen.  <p>  Dürfte dieser Defensiv-Lauf jedoch bereits gegen Hoffenheim mächtig unter Druck geraten sein, wird nun wohl auch das Topspiel in der Hauptstadt kaum gänzlich ohne Schäden vonstatten gehen. <p> 2022/23 war Werder das schwächste Heimteam, gut, dass Mainz in der Fremde keine Größe ist. Die 05er verloren erst mit 1:4 gegen Union, kamen anschließend immerhin zu einem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt. <p>  Von diesem ist die Elf von Pal Dardai aktuell noch vier Punkte entfernt. Ein Rückstand, der angesichts von drei verbleibenden Spieltagen zwar relativ groß, aber nicht unaufholbar ist. Das Erreichen der Europa League ist für die alte Dame auch kein Muss.  </pre>


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<pre>#Bell: Extrem dumm, dass wir direkt nach Wiederanpfiff das 0:2 kriegen. Haben es dann ganz ordentlich gemacht, aber das 1:2 fiel zu spät. pic.twitter.com/zbqAIGkLaG  <p> Und tatsächlich scheinen hier die einschlägigen Statistiken einer eher überschaubaren Torausbeute das Wort zu drehen.  <p>  Während die Hertha von ihren jüngsten sechs Liga-Spielen nur zwei verloren hat, warten die Wölfe seit dem 20. Spieltag auf einen Sieg. <p> Zu verdanken haben die Hauptstädter diese Top-Platzierung jedoch in erster Linie ihrer herausragenden Hinrunde (10 Siege – 2 Unentschieden – 5 Niederlagen/Platz 3 nach 17 Spieltagen). In der Rückrunde waren die Leistungen der Blau-Weißen dagegen eher mau. <p>  Bei aller verständlichen Euphorie bleibt schließlich festzuhalten, dass der bisherige Erfolg vor allem das Resultat einer bisweilen unansehnlichen harten Arbeit ist: Auftritte für die Galerie dürften im Hamburger Volkspark deshalb auch in absehbarer Zeit nur im Ausnahmefall zu erwarten sein.  </pre> 


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<pre> „Mit Geduld und Mut gewinnen wir. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir zwei Heimspiele in Serie verlieren. Ich kenne meine Mannschaft, die ist gut genug“, erwartet Dardai einen Heimsieg und damit einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt.  <p> Vor allem in der jügeren Vergangenheit lief es im heimischen Olympiastadion nicht sehr gut: Seit vier Ligaspielen ist die „Alte Dame“ zu Hause bereits sieglos; davon endeten drei Partien mit einem Remis.  <p>  Da der Vorsprung auf den 16. Rang weiterhin nur einen Punkt beträgt, ist der Vizemeister von 2015 nach wie vor zu den heißesten Relegationsanwärtern zu zählen — ein bedrohliches Szenario, welches nun vermutlich auch in Berlin wieder zu einer bleiernen Schwere in den Beinen (und Köpfen) fühlt. <p>  Dabei spornt mich in besonderer Weise die Aufgabe an, anno 22/23 nun endlich auch einmal meine vermeintliche Sicherheitsvariante durchzubringen. <p>  Vor allem die Brust der Berliner ist inzwischen nämlich deutlich kleiner geworden. Kein Wunder, hatte es für den Hauptstadt-Klub zuletzt doch erstmals in dieser Saison zwei Niederlagen am Stück gesetzt.  </pre>


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<pre> So schien ein Dortmunder Treffer in den gelegentlichen Drangperioden zwar durchaus unmittelbar in der Luft zu liegen; zwischen diesen vor Entschlossenheit strotzenden Phasen wurden dem VfL jedoch ganz einfach zu großzügige Verschnaufpausen eingeräumt.  <p> Die „Alte Dame“ kassierte mit dem 1:3 in Bremen ihre erste Niederlage in dier Saison. Auch der FC Bayern konnte erstmals nicht gewinnen. Gegen Augsburg reichte es nur für ein 1:1.   <p> Bei den kürzlich gegen die Bayern über sich hinauswachsenden Fohlen traue ich dem VfL aber zumindest einen Ehrentreffer zu. <p>  Bei Werder Bremen erinnert der Saisonstart frappant an jenen aus der vergangenen Spielzeit. Setzte es vor einem Jahr in den ersten beiden Partien ein 0:6 bzw. ein 1:2 gab es diesmal ein 0:1 und 0:2.  <p> Während sich die noch im Vorjahr bewunderte Heimstärke zunehmend erledigt, geht das Team von Pal Dardai in der Fremde unvermindert kopflos vor. Da sich Auswärtssiege bislang als illusorisch erwiesen, muteten Unentschieden längst wie die Siege des kleinen Berliner Mannes an.  </pre>


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<pre> „Keiner hat gegen Gladbach oder Dortmund damit gerechnet, dass wir was holen. Wir haben das zweimal geschafft und müssen es auch ein drittes Mal schaffen, damit alle anderen Ergebnisse für uns egal sind.“  <p> Die Buchmacher geben sich deshalb auch etwas verhalten, was die Zuteilung der Favoritenrolle betrifft. Den Hausherren werden zwar die leicht besseren Erfolgschancen zugestanden, von einer klaren Ausgangslage kann jedoch bei weitem nicht die Rede sein.  <p>  Erst recht, nachdem die traditionell heimstarken Hessen, ihrem stimmungsvollen Publikum am Samstag erneut eine willenlose Vorstellung geboten haben. <p>  Ganz im Gegenteil: Seit die Blau-Weißen vor einem Monat beim 0:3 in München ihre bislang einzige Niederlage kassierten, kam die Truppe von Pal Dardai dann auch bei den folgenden drei Auftritten lediglich gegen den Hamburger SV siegreich zum Zug.  <p> Die in diesem Zeitraum jeweils verbuchten vier Siege und Unentschieden haben das Team nach dem Katastrophen-Start schon auf den vierten Rang der Auswärts-Tabelle geführt — entsprechend groß ist die Zuversicht, nun auch in der Hansestadt noch ein paar weitere Punkte draufzupacken.  </pre>


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